Im Alltag erlebt praktisch jeder Mensch von Zeit zu Zeit ein Angstgefühl sowie zunehmenden Stress. Leider kommt es bei einem gewissen Teil der Bevölkerung zu einer übermäßigen neurotischen Erregung. Deren Folge kann das Auftreten verschiedener Störungen sein, wie z. B. der Angstneurose. In diesem Artikel beschreiben wir die Angstneurose, ihre Symptome und Behandlungsmethoden.
Was ist eine Angstneurose? Welche Symptome hat eine Angstneurose?
Angstneurose ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die generalisierte Angststörung (engl. General Anxiety Disorder). Dieses Problem betrifft etwa 5–8% der Bevölkerung. Wobei die allgemeinen Schätzungen zu niedrig sein können, da nicht alle Betroffenen eine psychologische Beratung aufsuchen. Gleich zu Beginn ist zu betonen, dass sich der Begriff Angst auf eine Situation bezieht, in der eine Person irrationale Gefühle empfindet, die aus einer eingebildeten Gefahr resultieren.
Zu den wichtigsten Symptomen der Angstneurose gehören:
- deutliche Anspannung, Befürchtungen und Angst im Zusammenhang mit alltäglichen Ereignissen, die mindestens 6 Monate andauern,
- Symptome seitens des autonomen Nervensystems: Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit (für die Diagnose muss mindestens eines dieser Symptome festgestellt werden),
- zusätzliche Symptome: Atembeschwerden, Schwindelgefühle, Übelkeit, Brustschmerzen, Todesangst, Muskelverspannungen oder -schmerzen, motorische Unruhe und andere,
- es treten auch emotionale Symptome auf wie: Reizbarkeit, depressive Zustände, Angst um das eigene Leben und die Gesundheit sowie Angst vor zwischenmenschlichen Kontakten.
Bei der Angstneurose können somatische Symptome wie Kopf- oder Bauchschmerzen zusätzliche Angst auslösen. Der Patient kann befürchten, dass bestimmte Symptome auf ernsthafte Krankheiten hindeuten. So entsteht ein regelrechter Teufelskreis, da die negativen Gedanken und Überzeugungen des Patienten die somatischen Symptome antreiben und diese wiederum Ängste auslösen. Die Diagnose der Angstneurose wird von einem Psychologen oder Psychotherapeuten gestellt.
Bei einer Angstneurose kann das Leben des Betroffenen sehr erschwert sein, da die Person mit dieser Störung irgendwann in jeder Lebenssituation Angst empfinden kann. Die Folge kann auch Angst vor dem Verlassen der Wohnung sein sowie gestörtes Funktionieren und fehlende Lebensmotivation. Die Angst verlässt den Betroffenen nicht einmal in ruhigen und sicheren Situationen, und zusätzlich erinnert sich eine solche Person nicht, wann sie sich zuletzt ruhig und entspannt gefühlt hat. Im emotionalen Leben dominieren daher Befürchtungen, Ängste, Nervosität, Unruhe und Bedrohungsgefühle.

Behandlung der Angstneurose. Was kann helfen, Angst und Nervosität zu lindern?
Es ist zu betonen, dass das Auftreten einer Angstneurose bei einer bestimmten Person in der Regel auf das Zusammenwirken mehrerer Faktorengruppen zurückzuführen ist. Darunter Umweltfaktoren, genetische, psychische und neurochemische Faktoren (im Zusammenhang mit Neurotransmittern im Gehirn). Nach Meinung einiger Psychologen können der Angstneurose auch schwierige oder sogar traumatische Kindheitserlebnisse zugrunde liegen. Sowie das Auftreten eines inneren Konflikts zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem Druck der Umgebung. Im Behandlungskontext ist auch die Identifikation der Störungsursachen bei der betreffenden Person wichtig.
Die grundlegende Behandlungsmethode der Angstneurose ist die Psychotherapie, meist im kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz. Es lohnt sich, die Seite https://zanetamikolajczyk.com/ zu besuchen und das Angebot der psychologischen Beratung zu prüfen. Bei starken Symptomen der Angstneurose kann zusätzlich eine Pharmakotherapie hilfreich sein, z. B. die Anwendung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, also Antidepressiva, sowie anderer Medikamente.
Was ist Psychotherapie? Wie kann Psychotherapie bei der Behandlung der Angstneurose helfen?
Psychologische Beratung und Psychotherapie (HPG) sind eine Form der psychologischen Einwirkung auf den Patienten, die auf regelmäßigem Kontakt mit dem Psychotherapeuten sowie der Anwendung verschiedener Methoden und Techniken basiert. Die kognitiv-verhaltenstherapeutische Psychotherapie ist eine der Arten der Psychotherapie und zeichnet sich durch hohe Wirksamkeit sowie ein breites Wirkungsspektrum aus, insbesondere im Kontext von Störungen wie Ängsten, Neurosen, Phobien und Depressionen. Auf der Seite https://zanetamikolajczyk.com/nurty-sychoterapeutyczne/ können Sie über verschiedene psychotherapeutische Ansätze lesen.
Das Hauptziel der Therapie bei der Behandlung der Angstneurose ist die Identifikation der Überzeugungen des Patienten und deren Modifikation. In der Regel wendet der Psychotherapeut verschiedene Methoden an, die auf die Reduzierung der Angst des Patienten abzielen, z. B. die Aufarbeitung bisheriger Erfahrungen. Der Psychotherapeut hilft dem Patienten auch, die Angst zu bewältigen, die in konkreten Situationen auftritt. Es kommt vor, dass die Angstneurose mit anderen Störungen verbunden ist, z. B. mit einer Phobie.
Wie lange dauert die Behandlung der Angstneurose? Was sollten wir wissen?
Die Dauer der Behandlung einer Angstneurose hängt vor allem vom Patienten, der Intensität seiner Symptome und seiner Motivation ab. Man kann sagen, dass in der Regel eine Behandlung der Angstneurose über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten empfohlen wird. Es kommt jedoch vor, dass eine Verlängerung dieser Zeit notwendig ist. Es ist erwähnenswert, dass bei manchen Patienten die Symptome sehr schnell nachlassen, besonders wenn die Psychotherapie mit Pharmakotherapie kombiniert wird. In anderen Fällen dagegen klingt die Angstneurose lange nicht ab oder es treten Rückfälle auf. Der Psychotherapeut sollte kontinuierlich die Gesundheit und den psychischen Zustand des Patienten überwachen.